Hammerstein – Athletico 3:3 (0:1)
Aufstellung
Totti – Sascha, Bezi, Felix, Kristian (Frank) – Björn, Timbo, Tobias, Yannick – Philipp, Timmy
Tore
0:1 Philip (Timmy), 2:3 Tobias (Yannick), 3:3 Tobias (Timmy)
Gelbe Karte
Sascha
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Kühl war es. Wie immer, wenn wir bei Hammerstein spielen.
Trotzdem schien der Motor der Blau-Weißen zunächst schneller auf Temperatur zu kommen.
Geschätzte 15 Minuten spielten wir seit langer Zeit mal wieder Fussball.
Es gab eine hohe Laufbereitschaft, in den richtigen Momenten wurde auch mal der Quer- oder sogar Rückpass gespielt.
Der Gegner blieb allerdings wegen seiner hohen individuellen Klasse stets gefährlich.
Verdientermaßen konnten wir dann durch ein kopfballtor von Philip in Führung gehen!
Glücklicherweise hatte dieser sich vor Spielbeginn zum Tragen einer modischen Mütze entschieden, denn diese wenigen Milimeter Kopferweiterung gaben wahrscheinlich den Ausschlag dafür, dass der Ball nach TimmyŽs Flanke gegen die Laufrichtung des Torwarts den Weg ins Tor fand.
Somit stand es 1:0 für uns und wir hatten die spitzenidee, uns auf diesen Lorbeeren auszuruhen.
Dementsprechend kam Hammerstein immer besser ins Spiel.
Ein Angriff nach dem anderen rollte auf unsere Hütte, aber Totti war seinem Bruder eine ehrenwerte Vertretung.
Einige Bälle sah ich vor meinem geistigen Auge schon hinter ihm einschlagen, doch mit der ganzen Länge seines Körpers schaffte er es immer wieder, die Bälle zu halten oder knappstens über die Latte zu lenken.
Hin und wieder konnten die Athleticos ganz bruachbare Gegenangriffe starten, die aber leider im Abschluss verpufften.
(„Ein Hattrick wäre möglich gewesen“)
Eine besonders schöne Szene war ein wunderbarer Schuss aus der Drehung von Philip, der nur knapp das Gehäuse verfehlte. Das wäre wirklich ein tor des Monats gewesen.
Nun ja, wie dem auch sei, wir gingen mit einer knappen Führung in die Pause und versuchten uns verbal neu zu ordnen.
Es hätte auch locker 3:3 stehen können.
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Nach der Pause zeigte sich ein ähnliches Bild wie zuvor, nur ein Bißchen schlimmer.
Hammerstein hatte einen frischen Stürmer gebracht, der wie die Sau rumwirbelte und uns ein ums andere Mal in die Bredouille (sprich: Brädullje) brachte. Unsere Ordnung ließ wieder sehr zu wünschen übrig, was vor allem an der läuferischen Unterlegenheit lag.
Folgerichtig kassierten wir den verdienten Ausgleich. Sascha konnte den gegnerischen Stürmer nur durch ein Foul in Höhe des 16ers bremsen und sah dafür eine gelbe Karte. Aus Sicht des Erzählers spielte sich die Szene wie folgt ab (Ich stand hinter der Mauer und hab wenig gesehen. Der Ball kam schön geschossen, wurde von Totti mit letzter Kraft an die Latte gelenkt, woraufhin ein langer Gegenspieler ohne Gegenspieler um die Mauer gelaufen kam, um die Pille einzunicken.
Jetzt war nicht nur unsere Ordnung dahin sondern auch die Moral im Keller. Zwei blitzsaubere Angriffe wurden von Hammerstein in eine komfortable 3:1-Führung verwandelt. Jeder, der nicht dabei war, kann sich aber genau vorstellen, wie die Tore fielen, weil es wie immer war und jeder solchen Gegentreffer zur Genüge kennt.
Ich glaube beim Stand von 1:3 wurde aus taktischen Gründen die Viererkette zugunsten eines dritten Stürmers aufgegeben.
Kristian verließ das Fels und seinen Platz hinten likns und wurde ersetzt durch Frank als dritte Spitze.
Mein subjektiver Eindruck war, dass es danach wesentlich besser lief. Aber nun ja, so ist Fussball! (5 Euro ins Phrasenschwein, zum Glück war es kein Pokalspiel) Wir bekamen irgendwie doch wieder Chancen zu Gegenstößen mit dem Ergebnis von Ecken und Freistößen.
Nach einer dieser Standardsituationen standen Yannik und Tobi allein im Fünfmeterraum, sodass Yannik den Ball äußerst gekonnt (mit dem Knie?) weiterleiten konnte und Tobi vollstreckte. In der Folge wurde der Gegner etwas nervöser, vor allem die Abwehr erschien nicht sattelfest.
Das letzte Tor hat wohl nach eigenen Angaben Timmy vorbereitet. Ich weiß aber jetzt gar nicht mehr so richtig, wie das gefallen ist. In meiner Erinnerung rollte ein Angriff über links. Yannick konnte sich gegen mehrere Gegenspieler durchsetzen und kam am Strafraum zur Flanke. Danach gab es Gewühl im Strafraum und Tobi stand wieder goldrichtig für den Ausgleich.
Es gab auf beiden Seiten noch gefährliche Angriffe , aber das Ergebnis veränderte sich nicht mehr.
Fazit: Nach langer Durststrecke mal wieder ein Punktgewinn.
Dieselben Fehler gemacht wie immer. Vielleicht geht es einfach mit unseren Fähigkeiten nicht besser?
Aber am Ende doch eine Hammermoral bewiesen und gepunktet. Mal wieder gegen einen technisch starken Gegner nicht verloren. Und streckenweise selbst ganz gut den Ball laufen lassen.
Nach wie vor verbesserungsfähig.
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Alle Angaben sind wie immer ohne Gewähr. Mein Erinnerungsvermögen ist sehr schwach und einige Szenen spielen sich sehr weit weg ab. Beim Schreiben des Berichts kam es mir so vor, als hätte ich zu viele Chancen beschrieben.
Für Hilfestellung bin ich immer dankbar.
Euer magic